Kapitän und Erster Offizier von Öltanker Grace 1 in Gibraltar festgenommen

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Vergangene Woche war der Supertanker “Grace 1” vor Gibraltar wegen des Verdachts illegaler Öl-Lieferungen nach Syrien festgesetzt worden.

Der Kapitän und der Erste Offizier des vergangene Woche vor Gibraltar festgesetzten Supertankers Grace 1 sind festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, mit Öl-Lieferungen an Syrien gegen EU-Sanktionen verstoßen zu haben. Teheran spricht von Piraterie.

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Der Kapitän und der Erste Offizier des vor Gibraltar festgesetzten Supertankers Grace 1 wurden am Donnerstagnachmittag verhaftet. Beide Männer wurden wegen des Verdachts auf Verstöße gegen die EU-Verordnung 36/2012 über restriktive Maßnahmen angesichts der Situation in Syrien verhaftet, hieß es in einer Erklärung der Polizei des britischen Überseegebiets. Die verhafteten Männer, beide indische Staatsangehörige, stehen im Verdacht, gegen die EU-Sanktionen gegen Syrien verstoßen zu haben.

Britische Royal Marines (Symbolbild).

Wie die Zeitung Gibraltar Chronicle berichtet, sollen auch Dokumente und elektronische Geräte vom Schiff beschlagnahmt worden sein. 

Der Rohöltanker, der unter der Flagge Panamas fährt, wurde letzte Woche in der Nähe der Straße von Gibraltar beschlagnahmt, was zu einem diplomatischen Streit zwischen London und Teheran führte. Das Vereinigte Königreich behauptet, das Schiff habe Öl nach Syrien transportieren wollen, was gegen die von der EU verhängten Sanktionen verstoßen würde.

Tanker bis mindestens 21. Juli festgesetzt

Auch die USA behaupten, das festgesetzte Schiff habe iranisches Öl transportiert. Teheran bestätigte, dass es Verbindungen zu dem Tanker hatte, stritt aber ab, dass er nach Syrien unterwegs war. Der Iran bezeichnete die Aktionen der britischen Marine und der Polizei von Gibraltar als Piraterie, bestellte dreimal den britischen Botschafter in Teheran ein und forderte die sofortige Freigabe des Schiffes.

Laut dem iranischen Vizeaußenminister Abbas Araghchi war der Öltanker in internationalen Gewässern unterwegs. Kein internationales Gesetz erlaube es der britische Marine, das Schiff einfach zu stoppen, sagte Araghchi kurz nach dem Zwischenfall.

Der Oberste Gerichtshof in Gibraltar hat jedoch inzwischen angeordnet, das Schiff bis mindestens 21. Juli festzusetzen.

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Erst gestern warf London Teheran vor, iranische Patrouillenboote hätten versucht, die Durchfahrt eines britischen Tankers durch die Straße von Hormuz zu behindern. Teheran wies die Anschuldigung als wertlos zurück und beschuldigte das Vereinigte Königreich, die Spannungen in der Region bewusst zu intensivieren.

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Originalartikel hier: RT Deutsch

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