Morddrohung gegen Chebli? Wohl eher eine False-Flag-Aktion

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Ich lasse mich von Euch Nazis nicht einschüchtern, werde weiter meine Stimme erheben, mich für Vielfalt einsetzen, werde weiter für eine offene Gesellschaft, für Migranten, Flüchtlinge, Schwarze, Juden, Muslime und alle kämpfen, die Eure Feinde sind. Jetzt erst recht.

Sawsan Chebli | Twitter | 2. Dezember 2019

Im Oktober dieses Jahres erhielt CDU-Politiker Mike Mohring eine Morddrohung eines Neo-Nationalsozialsten. Der Aufschrei war groß. Erst NSU, dann Lübcke, kürzlich Halle – der Schoß ist fruchtbar noch. Tja. Dumm nur, dass die Morddrohung per Brief so dilettantisch zusammengeklöppelt wurde, sie schloss mit „Heil Hitler“ (plumper und dümmer, geht’s ja kaum), dass ein paar Wahrheitsbewegte zu recherchieren begannen.
Und was kaum raus? Der Urheber der Morddrohung war kein Rico aus Bitterfeld, dafür ein Malte-Torben aus Hamburg, seines Zeichens „Antifa“-Anhänger. Es war also eine linksterroristische False-Flag-Aktion.

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Die Stahlfeder über die „Morddrohung“

Diese Morddrohung ist eine Aneinanderreihung von Nazi-Klischees, die selbst 1935 niemand so abgelassen hätte, noch nicht mal Hitler selber.

So wie die meisten Hakenkreuze auch von Antifanten an die Wand geschmiert werden. Irgendwie müssen sie ja die 130 Millionen im Topf für den „Kampf gegen Rrrääächz“ rechtfertigen, und da die echten Nazis seit 1945 mittlerweile ausgestorben sind, werden neue herbeihalluziniert oder schlichtweg selbst inszeniert.

Kein Rechtsradikaler bezeichnet sich selber als Rechtsradikaler. Kein echter Nazi benutzt die neue Rechtschreibung („dass“), steht aber ansonsten mit der Orthographie auf Kriegsfuß.

Sollten wir uns irren, wovon ich nicht ausgehe, die Morddrohung tatsächlich echt sein, würde ich selbstverständlich alles zurücknehmen und die Tat aufs Schärfste verurteilen. Sowieso, aber auch weil ich der Meinung bin, dass Leute wie Chebli, Stegner, Schulz, und wie sie alle heißen, unsere besten Verbündeten sind. Diese Leute sorgen dafür, dass die SPD im Schnellzug auf den Müllhaufen der Geschichte rast.
Deshalb sag ich: Lang lebe Chebli!

Der Artikel erschien zuerst bei:: 1984 – Das Magazin

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