Warum „Rechte“ weniger jammern und viel cooler werden sollten

Artikel Teilen

Als ich im letzten Mai von 12 bis 15 Anhängern der Terrororganisation „Antifa“ mit Knüppeln verprügelt wurde, saß ich nur zwei Stunden später wieder vor der Kamera und fragte die Geisteskrüppel, ob das alles gewesen wäre, was sie drauf haben.
Alle relevanten Mainstream-Postillen berichteten über den Terroranschlag auf mich – machten mich also noch bekannter –, ich bekam tausende neue Folger auf YouTube, meine Folger ersetzten mir mein Macbook – und dann war da ja auch noch die Genugtuung, dass mir bis zu 15 Linksfaschisten keine sichtbaren Schrammen und ernsthafte Verletzungen zufügen konnten.  
Kurz: Ich wandelte die Niederlage, die ich in einem Hausflur in der Rigaerstraße (Berlin) erlitten hatte, in einen Sieg um. Und so muss das auch und nicht anders! 

Sicher, ich hätte mich auch vor die Kamera setzen können und über die böse, böse „Antifa“. jammern, nur: Wem hätte das genutzt? Außer der „Antifa“, die sich ihre Wichsgriffel gerieben hätte? 

Eben schaute ich kurz in das neue Video des Rappers Chris Ares. Es heißt „Der Linke-Meinungsterrorismus“, Chris sitzt da mit Leidensmine und auf dem Vorschaubild steht: „Wie Linke unser Leben zerstören“.
Bitte, was? Chris, die Linken haben Dein Leben nicht zerstört, sie haben es erst aufgebaut!
Du hast eine ganz reizende Freundin (so ist zumindest mein letzter Stand), deren Herz Du – auch – aufgrund Deiner politischen Einstellung gewonnen hast; Du kannst inzwischen von Deiner Musik leben – wer zur Hölle kann das schon? Und Du lebst mit Deinen besten Freunden in einem patriotischen Wohnprojekt. 
Also ein zerstörtes Leben sieht anders aus. 

Warum tun wir so, als hätten die Linken Macht über uns? Als könnten sie unser Leben bestimmen? Das erinnert mich an den Amokhumpler von Halle, der meinte, „die Juden“ (wer immer das sein soll) würden sich in sein Leben einmischen. Wer sowas sagt, ist ein Verlierer, der immer den anderen die Schuld am eigenen Versagen gibt. 

Das Musikvideo von Tarek (K.I.Z.), indem vermeintliche AfD-Politiker ermordet werden, ist auch ein glänzendes Beispiel für die Jammerkultur der Gegenbewegung. In den sozialen Netzwerken wird sich empört, als gäbe es keinen Morgen mehr. Auch hier nochmal gefragt: Wem nützt das?
Doch nur dem maximal Pigmentierten und seiner Anhängerschar.
Warum lachen wir den Volltrottel nicht einfach aus? Anlass gäbe es genug. Das Video ist ein künstlerischer Offenbarungseid. Es hat mit der Aussage des Liedes nichts zu tun, wurde also nur gedreht, um ein schwaches Lied zu stärken. Tareks schauspielerische Leistung reicht noch nicht eimal fürs Kasperletheater und die Kampfszenen, angeblich an Tarantinos „Kill Bill“ angelehnt, nun ja, David Carradine rotiert im Grab.
Wirkt wie in einer Behindertenwerkstatt zusammengeklöppelt, dieses Video. 

Für die Stand up-Komikerin, die neulich Napalm auf Sachsen sprühen wollte, gilt dasselbe: Lasst die Schlampe labern! Es ist erbärmlich genug, dass sie es nötig hat, auf Kosten ihrer Heimat zu witzeln, weil sonst keine Sau lacht.     

Dass wir uns empören, ja Mensch, das ist doch genau das, was die Linksfaschisten erreichen wollen!
Deshalb mein Rat: Lasst uns die Linken lieber auslachen und springt nicht mehr über deren Stöckchen; hört auf zu jammern; werdet cool.      

Der Artikel erschien zuerst bei:: 1984 – Das Magazin

Ihnen hat der Artikel gefallen? Helfen Sie uns mit einer kleinen Spende

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.